
Die nächste monatliche Wanderung der ersten Wandergruppe des Seniorenvereins-Cochem-Zell führt uns am 04.03.2026 nach 56254 Moselkern.
Wir treffen uns um 10:00 Uhr an der Ringelsteinermühle.
Unsere heutige Tour beginnt mit einem ca. ¾ Std. steilen Aufstieg auf die Höhe der Eifel. Oben angekommen, laufen wir über freie Flure in Richtung Wierschem mit einem fantastischen schönen Weitblick zur Eifel. Angekommen an der Wierschemer-Grillhütte tauchen wir ab zur Burg Elz und dem Bach entlang zur Ringelsteinermühle. Dort angekommen kehren wir ein, wo wir bei gutem Essen und Trinken den Tag ausklingen lassen.
Der Rundweg ist ca. 9,2 km lang. 3,5 Std.
Eine mittelschwere bis schwere Tour / gute Kondition mit 270 Höhenmeter.
Weitere Auskünfte durch Wanderwart Leo Schneiders: Tel. 0175 6185771
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RundumBurgElzRingelsteiner-Mühle
Einladungszettel

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Zur Geschichte der Burg Eltz:
Im Jahre 1157 wurde zum ersten Mal der Name Eltz erwähnt. In einer Schenkungsurkunde Kaiser Friedrich des I. Barbarossa wurde ein Rudolfus von Eltz, (Rudolfus de Elze), ein kaiserlicher Ministerialer, als Zeuge aufgeführt. Dieser Rudolf bewohnte an der Elz eine erste, noch kleine Burganlage, die den Weg sicherte, der eine Verbindung zwischen Eifel / Maifeld und Mosel war. Burg Eltz hat eine Baugeschichte von mehr als 500 Jahren. Sie begann im 12. Jahrhundert, mit dem romanischen Burghaus Platt – Eltz. Aus der Frühzeit der Burg (13. und 14. Jahrhundert) stammen auch die massiven Befestigungsanlagen an der Westseite.
Vor 1268 teilte sich das Geschlecht von Eltz, mittlerweile freie Reichsritter, in drei Linien. In die Linie mit dem goldenen Löwen, Eltz Kempenich, die mit dem silbernen Löwen, Eltz Rübenach und die mit den Büffelhörnern, Eltz Rodendorf. Diese drei Familien bildeten auf der Burg eine Erb- und Wohngemeinschaft, die sogenannte Ganerbengemeinschaft.
In der langen, recht friedlichen Geschichte der Burg ist von nur einer kriegerischen Auseinandersetzung zu berichten, der so genannten Eltzer Fehde: Balduin von Luxemburg, Erzbischof und Kurfürst in Trier, begann im frühen 14. Jahrhundert, sein Territorium bis Koblenz hin zu erweitern und abzusichern. Die freie Reichsritterschaft widersetzte sich diesen Bestrebungen, und die Ritter von Eltz bildeten mit mehreren Nachbarburgen ein Schutz- und Trutzbündnis gegen den Kurfürsten. 1331 begann Balduin mit der Zerschlagung dieses Aufstandes und ließ auf einem gegenüberliegenden Felsen eine Belagerungsburg, die Trutz- oder Baldeneltz, errichten. 1336 wurde der Eltzer Friede geschlossen: die Eltzer wurden Lehnsleute des Kurfürsten von Trier, denen in Zukunft die Burg Eltz als Lehen übertragen wurde
Etwa ein Jahrhundert nach der Eltzer Fehde begann auf Burg Eltz eine lange Phase intensiver Bauarbeiten. Die drei Hauptlinien errichteten sich eigene Wohnhäuser: so wurde 1472 das spätgotische Haus Rübenach vollendet; die Rodendorfer Häuser im Norden wurden von 1490 bis 1540 errichtet. Die Gesamtburganlage wurde durch die im Stile der späten Renaissance und des frühen Barock errichteten Kempenicher Häuser im 17. Jahrhundert vollendet.
Durch geschickte Politik und kluge Diplomatie der Herren von Eltz blieb die Burg in den großen Kriegen des 17. Jahrhunderts vor Zerstörung verschont und gehört somit zu den wenigen niemals zerstörten Burgen in Europa
Seit nunmehr 34 Generationen ist Burg Eltz im Besitz des gleichnamigen Geschlechts. Das jetzige Familienoberhaupt des Hauses ist Herr Dr. Karl Graf von und zu Eltz Kempenich.
Diese Infos sind aus https://www.schieferland-kaisersesch.de/a-burg-eltz